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Katholische Filialkirche Auferstehung Christi

Kirchen und Klöster
 - TI Wiesenttal - Petschner

01/01 © TI Wiesenttal - Petschner

Für die von Gößweinstein aus betreuten Katholiken in Muggendorf wurde 1970/72 eine Kirche errichtet, die der Auferstehung Jesu geweiht wurde. Eine breite Terrasse ist der Zugang zur Kirche, die gleichsam im Obergeschoß liegt. Durch die Lage am Hang ist ein großes Untergeschoß vorhanden, das der Gemeinde als Mehrzweckraum dient. Links des aus Marmor geschaffenen Altars befindet sich das Tabernakel, an dem das Mahl Christi mit den beiden Jüngern in Emmaus dargestellt ist. Rechts steht ein bescheidener Ambo und daneben befindet sich eine Maria Immaculata von Theiler, die von Gößweinstein geliehen wurde.

DAS KREUZ VON MUGGENDORF (2013)

Das Kreuz, wichtigstes Symbol des Christentums und der Kirche, ist in Gefahr zu zersplittern. Innere Spannungen und äußere Kräfte bedrohen Einheit und Gemeinschaft der Gläubigen.
Mit der Kraft seiner Glieder umschlingt der sterbende Jesus das Kreuz, und er wird mit der göttlichen Macht des auferstandenen Christus strahlender Retter sein.

Idee und Ausführung: Hubert Hunstein
2013 im Rahmen der Renovierung
der Kirche „Auferstehung Christi“

Mit der Segnung des neuen Kreuzes an der frisch renovierten Fassade der Muggendorfer Filialkirche „Auferstehung Christi“ hat das Gebäude einen Glanzpunkt bekommen, welcher aufzeigt, wie unvollständig das Erscheinungsbild der Kirche zuvor gewesen war.

Dieses Kreuz, dieses Kruzifix ist ein ganz ungewöhnliches Kunstwerk, für manche Betrachter auf den ersten Blick vielleicht irritierend, eine Abkehr von Gewohntem und Erwartetem. Dieses Werk befremdet möglicherweise mehr als ein figürlich naturalistisches Kruzifix mit blutenden Wunden und leidendem Gesicht. Es ist außergewöhnlich, entstanden und ausgeführt in der Schmiede des Künstlers Hubert Hunstein in Haag.

Der Grundgedanke der Darstellung wurde nicht erst ausgelöst durch den Auftrag des Pfarramtes Gößweinstein, sondern reifte viele Jahre in der Schaffensentwicklung des Künstlers. Der erste Entwurf geht zurück ins Jahr 1994. Am Ende seiner Wanderschaft begegnete der junge Schmied aus Oberfranken dem englischen Schmiedemeister, Künstler und Philosophen Antony Robinson in Berkshire GB. Dessen aktuelles Werk war eine eigene und ganz neue Darstellung des „Keltischen Kreuzes“. A. Robinson war „devoted and determined“, hingebungsvoll erfüllt von der Last der schweren Aufgabe, aber mit allen Fasern seines Körpers und Geistes entschlossen und bereit, den inneren Auftrag zu erfüllen und ein bleibendes Werk zu erschaffen. Für Hubert Hunstein bleibt diese Begegnung bis heute ein „Mysterium faszinosum“. Die Initiierung geschah, und der innere Drang zu einem völlig eigenen Kreuzentwurf war ausgelöst.

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Pfarramt Gößweinstein Muggendorf Rotdornweg 91346 Wiesenttal-Muggendorf

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Balthasar-Neumann-Str. 2 91327 Gößweinstein Tel. +49 9242 264
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